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Gesellschaftliche Vorurteile

Es gibt Menschen, die Energiearbeit zutiefst ablehnen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig! Möglicherweise hat die Person bereits schlechte Erfahrungen mit einer Form der Energiearbeit gemacht oder hat negative Berichte über selbsternannte Wunderheiler gehört. Es kann aber auch möglich sein, dass die eigenen Eltern während der Kindheit negativ und bewertend über Schamanismus, Reiki, Hypnose oder anderes gesprochen haben, und sich dadurch Glaubenssätze bei der Person manifestiert haben. Ich habe in meinem Umfeld allerdings auch schon erlebt, dass die Blockaden ihren Ursprung in früheren Leben haben können.

Ein Fall ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, den ich hier mit dir teilen möchte.

Zwei Seelen begleiten sich schon seit vielen Inkarnationen und sind Teil einer Seelenfamilie. In den unterschiedlichen Inkarnationen begegnen sie sich immer wieder in unterschiedlichen Konstellationen. Mal sind sie Mutter und Sohn, in einem anderen Leben ein Liebespaar, dann sind sie als Geschwister inkarniert und in anderen Leben auch ganz anders. Ein Muster zieht sich durch viele Inkarnationen: Seele1 verlässt Seele2 immer wieder aufgrund ihrer Spiritualität! In dem Leben, in dem Seele1 die Mutter von Seele2 ist, lässt sie ihr Kind beim Vater zurück, um ihre Aufgabe als Priesterin des Lichts leben zu können. Seele2 ist sehr traurig darüber und kann nicht verstehen, warum seine Mutter es verlässt. In einem Leben, in dem Seele1 und Seele2 ein Liebespaar sind, herrscht gerade die Pest in Europa. Da entscheidet Seele1, dass es für sie keine Option ist, in diesem Leben ein Kind zu empfangen, sondern ihren Seelenauftrag als Heilkundliche und Versorgerin der Pestkranken zu leben. Deshalb verlässt sie ihren Partner, ohne ihn in ihre Entscheidungen darüber mit einzubeziehen. Seele2 kann die Entscheidungen nicht nachvollziehen und fühlt sich von Seele1 verraten und im Stich gelassen. Für Seele2 ist es ganz klar, dass die Spiritualität, bzw. die Aufgabe als Heilkundliche und Heilerin, die Verantwortung dafür trägt, dass Seele1 sie verlassen hat. In einem weiteren Leben als Liebespaar, hat Seele2 mit ansehen müssen, wie Seele1 in der Folge der Inquisition als „Hexe“ öffentlich gefoltert und bis zu ihrem Tod in einem dunklen Verlies eingesperrt wurde. Seele2 konnte nichts machen, außer dabei zusehen, wie die Seele, die sie über alles liebte, aufgrund ihrer Anbindung an die Spiritualität, von ihm weggenommen und gequält wurde. Seele2 hat sich in dem Leben absolut hilflos und machtlos gefühlt und die Verantwortung für all das, was geschehen ist, bei der Spiritualität und Energiearbeit gesucht.
In vielen Leben dieser beiden hat sich dieses Muster immer wieder wiederholt. Ich habe sie in diesem Leben als Paar begleiten dürfen und den karmischen Anteil an diesem Muster auflösen dürfen.

Die Folge aus dem Muster war, dass Seele2 die Spiritualität verabscheut hat und es für sie ganz grausam war, als Seele1 ihre Spiritualität und ihre Energiearbeit mehr und mehr auslebte. Die Angst, verlassen zu werden, wurde mit jedem Erwähnen und Mitbekommen der Spiritualität unbewusst angetriggert und hat intensive negative Gefühle in Seele2 ausgelöst. Für Seele1 war es ganz klar, ihre Spiritualität weiterhin auszuleben und ihrem Seelenweg und ihrer Seelenaufgabe weiter zu vertrauen und zu folgen. Beide waren sehr unzufrieden in der Situation und konnten sich nicht erklären, warum. In mehreren Schritten haben wir nach und nach die karmischen Verstrickungen aufgelöst und in die früheren Leben Heilung fließen lassen. Außerdem hat Seele1 sich ganz deutlich an der Seite von Seele2 positioniert und es ausgesprochen, dass sie an ihrer Seite bleibt und sie fühlt, dass sie beide Wege finden werden, wie es möglich ist, ihre Spiritualität und ihre Beziehung miteinander liebevoll leben zu können.

Nach und nach konnte Seele2 Frieden schließen mit dem Sein von Seel1 und ihrer Lebensaufgabe. Mittlerweile, Jahre später, lebt Seele2 selbst ein Leben mit der eigenen Spiritualität, die sich immer mehr entfaltet.

Was ich Dir mit dem Teilen dieser Geschichte mitteilen möchte, ist, dass wir nicht wissen können, warum jemand diese Arbeit ablehnt oder Gefühle in der Person ausgelöst werden, die sie einfach nicht halten kann und deshalb eine Projektion im Außen braucht, auf die sie alle negativen Gefühle werfen kann. Manchmal lohnt es sich, tiefer zu gehen, sofern die Person sich dafür öffnet!
Das, was Du für Dich machen kannst, wenn Du mit Ablehnung konfrontiert wirst, ist, dass Du in Dich gehst und schaust, was es in Dir auslöst. Welche Gefühle sind da in Dir lebendig, fühlst Du Dich vielleicht sogar verletzt?
Wenn Dir Dein eigenes inneres Erleben in dem Zusammenhang klar geworden ist, kannst Du tiefer gehen und bei Dir schauen, welche Themen und Ursprünge dahinterstehen und liebevoll für Dich lösen. Ich biete Dir in meinen Ausbildungen eine große Auswahl an Werkzeugen und Methoden, mit denen Du arbeiten und transformieren kannst. Fühle einfach rein, was Dir dient und wie tief Du gehen willst!

Ich möchte Dich dazu einladen, Dich sanft aber sehr klar von den Dramen anderer Menschen abzugrenzen. Es ist nicht Deins, sondern ihres. Du kannst Dir einfach immer wieder nur Deines eigenen Anteils daran bewusstwerden und mit Dir selbst arbeiten, wenn sich Dir ein Thema zeigt, das in Dir noch nicht geheilt oder erlöst ist. Und dennoch dürfen wir mit unseren Mitmenschen immer empathisch sein. Frage Dich, wie viel Energie Du in die Verbindung mit einem anderen Menschen „investieren“ möchtest und übernehme dann dafür die Verantwortung.

Zum Beispiel habe ich für meine Kinder ein unglaublich hohes Maß an Mitgefühl, Verständnis und Empathie. Die Beziehung zu ihnen ist mir sehr wichtig und ich investiere gerne meine Zeit und Energie in all die Themen, die sich bei ihnen oder zwischen uns zeigen.

Wenn allerdings die Verkäuferin eines Reformhauses durch die Anwesenheit meines Kindes stark getriggert ist und in ihr Ängste und Schmerzen lebendig sind, die sie unreflektiert an mein Kind weitergibt, kann ich in dem Moment entscheiden, in wie fern ich ihr mit Empathie und Mitgefühl begegnen möchte. Ich spüre in so einem Moment in mich, wie es mir gerade geht, was in mir präsent ist, ob ich es von meiner Energie gerade schaffe, ihr den Raum für ihre Themen zu halten und zeitgleich mein Kind vor ihrer Wut und ihrem Geschreie zu schützen.

Verständnis habe ich für sie die ganze Zeit. Ich spüre ihre Verletzungen und sehe, wie sehr ihr inneres Kind gerade jetzt Aufmerksamkeit und Liebe braucht. Ich weiß, dass ich sie in ihrem Drama begleiten könnte. Und zeitgleich übernehme ich die Verantwortung für mich und mein Kind, indem ich uns beide in das Zentrum meiner Aufmerksamkeit stelle und mich immer an unserem Wohlergehen orientiere, während die Verkäuferin in ihrem Schmerz ist und mein Kind anschreit.

Letztendlich habe ich mich in diesem Fall nach fünf Minuten empathischen Zuhörens, sie in ihren Gefühlen begleiten und mein Kind schützen, dazu entschieden, den Laden zu verlassen. Ich habe für mich die ganze Zeit über sehr klar gehabt, wie viel Energie zwischen uns hin und her fließt und immer wieder überprüft, wie viel ich bereit bin, zu geben. Bis es für mich einfach aus der Balance gefallen ist und ich mich dafür entschieden habe, ihr und ihrem inneren Kind keine weitere Energie mehr zukommen lassen zu wollen. Zumal sie auch ganz offensichtlich nicht daran interessiert war, sich ihre eigenen Themen anzuschauen und die Verantwortung für sich und ihre Gefühle zu übernehmen.

Das ist übrigens auch etwas, wozu wir niemanden zwingen können! Jeder Mensch hat seinen freien Willen und darf selbst entscheiden, wann er welche Lernerfahrung machen möchte und wie er damit umgehen will. Es ist nicht unsere Entscheidung, wann er was zu lernen oder zu verstehen hat. Und selbst wenn Du Dir zu 1000% sicher bist, dass Du ganz genau weißt, was gerade für diese Person wichtig und richtig ist, so lade ich Dich dazu ein, demütig etwas Abstand zu nehmen und in Dich hinein zu spüren, welcher Anteil von Dir davon überzeugt ist, es besser zu „wissen“ als die Seele der Person selbst, die ja genau diese Erfahrungen vor der Inkarnation geplant hat.

Ich vertraue zutiefst darauf, dass jede Seele genau an dem Punkt in ihrem Leben ist, wie sie es sich für dieses Leben kreiert hat. Alles darf sein. Die Seele weiß, was sie sich für dieses Leben vorgenommen hat und wie sie das alles in einer perfekten Choreografie umsetzt. Die Weisheit der Seele steht für mich definitiv über der Weisheit des Egos! Und wer bin ich schon, den Seelenweg einer anderen Person zu bewerten?!

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